Die südamerikanische Paranuss

Botanisch gesehen, ist der Paranusskern keine Nuss, sondern der Samen einer Kapselfrucht. Diese Baumfrucht wiederum benötigt ganz bestimmte Voraussetzung, um zu gedeihen – das Klima des südamerikanischen Regenwaldes. Der Baum mit der botanischen Bezeichnung „Bertholletia excelsa“, der die Paranusskerne hervorbringt, ist ein wahrer Gigant.

 

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Bis zu 60 Meter kann er in den südamerikanischen Himmel ragen, sofern ihm der Standort gefällt. Und genau das entscheidet er mit Hilfe eines kleinen Urwaldbewohners ganz alleine, denn gezielter Anbau wird durch das gemächliche Wachstum der tropischen Baumpflanze nicht betrieben.

Es sind also Wildlinge, die zur Erntezeit einfach vom Baum fallen und von den Erntehelfern aufgelesen werden. Die Paranuss ist hierzulande ein Exot. Zudem ist sie das Lebensmittel mit dem höchsten Anteil an dem Spurenelement Selen – und das macht sie für uns so wertvoll und gesund.

Paranuss im Detail

Paranusskerne sind von der Natur gut geschützt, denn sie reifen in einer harten Kapsel heran, die am Paranussbaum hängt. Äußerlich erinnern die stacheligen Kapseln ein wenig an die bekannte Kokosnuss, die ebenfalls mit einer harten Schale ausgestattet ist.

In einer einzigen Kapselfrucht befinden sich zwischen 20 und 40 einzelne Samen, sie sind fächerförmig angeordnet und erreichen eine etwaige Größe von zwischen zwei und fünf Zentimetern. Die Kapselfrucht selbst wird ungefähr zwischen 15 und 20 Zentimeter groß.

Paranusskerne werden geschält nach Europa geliefert, da es einen Schimmelpilz gibt, der es sich zu gerne in der Schale gemütlich macht. Da dieser Schimmelpilz gesundheitsgefährdend ist, werden die Nüsse aufgrund einer Vorschrift eben ohne Schale von Südamerika aus nach Europa auf die Reise geschickt.

Paranüsse sind weiß und schmecken unvergleichlich gut. Sie sind oft Bestandteil im bekannten Studentenfutter, machen sich aber auch gut als Nascherei oder geraspelt über einen Salat beziehungsweise als Gewürzzutat im Brot.

Die Geschichte der Paranuss

Einst wuchsen Parabäume entlang der großen Flüsse, etwa dem Amazonas, Rio Negro, Rio Vaupes oder Orinoko. Im 17. Jahrhundert war es, als niederländische Seefahrer die kleinen Samen mit nach Europa brachten. Benannt wurden die Nüsse nach der Hafenstadt „Para“, die im nördlichen Brasilien dereinst vielen Seefahrern als Expeditionsziel diente.

Merkmale des Baums

Wie schon angesprochen, der Paranussbaum wird bis zu 60 Meter hoch und überragt damit die meisten seiner Pflanzennachbarn. „Bertholletia excelsa“ gehört zur Ordnung der Heidekrautartigen (Ericales) und zur Familie der Topffruchtbaumgewächse (Lecythidaceae).

Der Umfang des Baumes kann durchaus fünf Meter betragen und in seinem langen Pflanzenleben von bis zu 500 Jahren kann er einige Früchte reifen lassen. Immerhin beträgt die Ausbeute pro Erntesaison bis zu 500 Kapseln, was letztendlich eine Ernteausbeute von bis zu 8000 Paranusskernen ergibt.

Seine länglichen Blätter sind mit weißen Papillen an der Unterseite bestückt. Das verleiht ihm eine weißlich schimmernde Note, betrachtet man den Baum von unten. Die Äste sind nur wenig verzweigt und seine Borke ist von unregelmäßiger, rissiger Struktur.

Merkmale der Frucht

Die Fruchtkapseln können bis zu drei Kilo schwer werden und nach der Reife fallen sie einfach vom Baum. Bis es soweit ist, reift die Kapselfrucht an einem Stängel heran. Bei dem Gewicht und der ungefähren Größe von bis zu 20 Zentimetern vermag man sich kaum vorstellen, welche Widerstandskraft dieser eine Stängel haben muss, um die schwere Fruchtkapsel zu halten. Die Samen in der Kapsel liegen übrigens nicht lose darin, sondern sind selbst ebenfalls mit einer harten Schale versehen. Und das ist genau die Schale, die für den eingangs erwähnten Schimmelpilz so attraktiv erscheint. Deswegen sind die Bauern in Südamerika dazu übergegangenen, ihre Paranusskerne geschält in den Handel zu bringen.

Auf einen Blick

• Name: Paranuss, andere Bezeichnungen: Amazonenmandel, Brasilnuss, Tucanuss, Steinnuss.

• Vorkommen / Standort: südamerikanischer Regenwald, hauptsächlich Bolivien, Brasilien, Peru und Kolumbien.

• Bekannte Wirkstoffe / Inhaltsstoffe: Selen, Fettsäuren, Proteine, Magnesium, Eisen, Vitamine

• Heilwirkung: äußerst gut bei einem Mangel an Selen

• Geschmack: süßlich, mandelartig

• Anwendung: als Nascherei oder verarbeitet in Süßspeisen oder als Gewürz im Brot

• Darreichungsform: geschälte ganze Bohnen

Anbau und Pflege

bei der Ernte im Urwald

Der Paranussbaum wird nicht kultiviert – zumindest nicht in erwähnenswertem Umfang. Das liegt an seiner behäbigen Wachstumsrate. Er muss schon einige Jahre auf dem Buckel haben, bevor er die ersten Früchte trägt.

Seine „Kultivierung“ erfolgt mit Hilfe eines kleinen Nagetiers, dem Agutis. Er ist in der Lage, die harte Schale aufzuknacken, um an den Samen zu gelangen. Ähnlich wie unsere heimischen Eichhörnchen nimmt er dabei den Mund gelegentlich zu voll. Also versteckt er seinen Überschuss mal hier, mal da. Diese Verstecke kann er sich nicht alle merken – was im Idealfall eine Jungpflanze zum Vorschein bringt. Für die Bestäubung hingegen ist die Prachtbiene – auch als Orchideenbiene bekannt – zuständig. Da sich deren Lebensraum auf das Amazonasgebiet beschränkt, gibt es den Paranussbaum auch eben nur dort.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe der Paranuss können sich bezüglich des gesundheitlichen Wertes absolut sehen lassen. Auch wenn es kleine Kalorienbomben sind, so liefern sie doch hochwertige Energie. Besondere Berühmtheit erlangte die Paranuss aufgrund ihres Gehaltes an Selen. Selen ist ein wichtiges Spurenelement, welches leider bei uns in natürlichen Lebensmitteln immer weniger vorkommt.

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Die Schilddrüse benötigt Selen, das Immunsystem profitiert von Selen und auch die freien Radikalen lassen sich von dem Spurenelement leicht einfangen und unschädlich machen.
Zudem stecken in der Paranuss zahlreiche Mineralstoffe wie Magnesium, Zink oder Eisen – aber auch Vitamine, etwa das wichtige Vitamin E.

Auf den ersten Blick mag der hohe Fettanteil abschrecken, allerdings handelt es sich zum größten Teil um hochwertige ungesättigte beziehungsweise mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

100 Gramm Paranüsse enthalten durchschnittlich folgende Inhaltsstoffe:

• 3,5 g Wasser
• 14,3 g Proteine
• 2,3 g Zucker
• 0,25 g Stärke
• 7,5 g Ballaststoffe
• 66,4 g Fette
• – aufgeteilt in 15,1 g gesättigte Fettsäuren
• – 25,5 g ungesättigte Fettsäuren
• – 20,6 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren
• 3 mg Natrium
• 376 mg Magnesium
• 725 mg Phosphor
• 659 mg Kalium
• 160 mg Calcium
• 2,4 mg Eisen
• 1,9 mg Selen
• 4,0 mg Zink
• 0,7 mg Vitamin C
• 0,1 mg Vitamin B6
• 5,7 mg Vitamin E

Wirkung und Eigenschaften

Paranüsse vollbringen sicher keine Wunder – sie sind genauso gesund wie Obst oder Gemüse. Wenn man bei den kleinen Exoten von einer Wirkung sprechen kann, dann tatsächlich bezüglich des hohen Anteils an Selen. Denn Selen ist ein wichtiges Spurenelement, welches für den menschlichen Organismus und Stoffwechsel unverzichtbar ist.

Geschmacklich erinnern Paranüsse an zarte Mandeln, sie sind von einer leichten Süße und sie eignen sich hervorragend, um einem Salat oder einer Süßspeise einen feinen Touch Raffinesse zu verpassen.

Radioaktivität

Die radioaktive Strahlung im Paranusskern ist immer wieder ein Thema, das vielen unter den Nägeln brennt. Dabei muss erst einmal zwischen der natürlichen und der künstlichen Radioaktivität unterschieden werden. In den südamerikanischen Samen ist natürliche Radioaktivität vorhanden. Das stimmt. Denn der Paranussbaum zieht sich mit seinem feinen, weit verzweigten Wurzelwerk Radium aus dem Boden. Aber – werden die kleinen Exoten in Maßen verzehrt, besteht überhaupt keine Gefahr. Empfohlen werden zwei Paranüsse pro Tag. Damit läuft man keine Gefahr, sich einer radioaktiven Strahlung auszusetzen und man ist optimal mit dem Spurenelement Selen versorgt.

Dosierung oder wie viel sollte man essen?

Die Dosierung wurde bereits angesprochen – mehr als zwei der kleinen Samen sollten pro Tag nicht verzehrt werden. Wer jetzt gelangweilt das Gesicht verzieht, sollte sich einfach mal diese beiden Paranüsse über seine Süßspeise oder über den Salat reiben. Mit dieser niedrigen Dosierung wird einer Speise zu einem wunderbaren Ruhm verholfen.

Auch im Kuchen, in Keksen oder im Brot macht sich die Paranuss ausgezeichnet. Sie verleiht den Backwaren einen feinen Hauch Exklusivität, nicht dominierend, eher sinnlich-genussvoll.

Nebenwirkungen / Erfahrungen

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Die Erfahrung zeigt, dass viele Menschen, die auf Nüsse allergisch reagieren, keine Probleme mit der Paranuss haben. Der Grund liegt auf der Hand: Nur weil „Nuss“ draufsteht, muss noch lange keine Nuss enthalten sein. Paranüsse sind Kapselfrüchte und keine Nüsse. Allergien gegen die Paranuss sind daher äußerst selten. Eventuell bestehen Kreuzverbindungen zu Pollen, deswegen sollten Pollenallergiker – ganz besonders diejenigen gegen Birkenpollen – und zur Sicherheit natürlich auch Nuss-Allergiker erst einmal ganz vorsichtig die Paranuss kosten. Erst, wenn sich keinerlei Symptome zeigen, kann der richtige Genuss beginnen.

Quellen / Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9315315

http://ajcn.nutrition.org/content/87/2/379.full

http://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/lebensmittel/radioaktivitaet-nahrung/radioaktivitaet-nahrung_node.html