Die Pestwurz – Petasites hybridus

Petasites hybridus, so lautet die botanische Bezeichnung für die Pflanze mit dem deutschen Namen Pestwurz. Die botanische Betitlung verdankt die Pflanze dem griechischen Arzt Dioskurides, der im 1. Jahrhundert im Dienste der römischen Könige Claudius und Nero stand. Der Anblick der Pflanze schien den Mediziner an einen breitkrempigen Hut zu erinnern, der im Griechischen als „Pefasos“ betitelt wird.

 

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Im Mittelalter wurde die Pflanze gegen die Pest eingesetzt – daher rührt die deutsche Bezeichnung „Pestwurz“ – nicht gerade verlockend, aber mit starken Kräften gesegnet.

Pestwurz ist mit zahlreichen positiven Eigenschaften ausgestattet, darf jedoch nur in industriell verarbeiteter Form eingenommen werden. Die Stärke der Heilpflanze mit dem englischen Namen „Butterbur“ wirkt im „Rohzustand“ auf die Leber toxisch.
Besonders zur Vorbeugung von Migräne-Attacken wird Pestwurz eingesetzt. Das Ziel ist dabei nicht, die neurologische Erkrankung komplett auszuschalten, sondern eher die Häufigkeit und Schwere der einzelnen Attacken abzumildern.

Neben Migräne zeigt Pestwurz bei „normalen“ Kopfschmerzen oder bei Spannungskopfschmerzen ebenfalls eine deutliche Wirksamkeit. Die Heilkraft der Pflanze richtet sich nicht nur gegen Migräne und Kopfschmerzen, sondern kommt bei inneren Beschwerden wie Magenverstimmung, Asthma, anhaltendem Husten oder einer Reizblase zum Einsatz.

pestwurz heilpflanze
Pestwurz ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die im Frühjahr beizeiten ihre Blüten in die Höhe reckt. Die kolbenartigen Blütenstände erinnern an die Form von Trauben. Im Volksmund wird Sie auch als „großer Huflattich“ bezeichnet, das liegt an der gewaltigen Größe, die die Blätter erreichen können. Für die Heilkraft sind jedoch weder die Blätter noch die Blüten zuständig, sondern der Wurzelstock der Pflanze. Die Ernte erfolgt entweder im Frühjahr vor der Blüte oder im Herbst nach der Blüte. Um die vielen Bezeichnungen der Pflanze zu vervollständigen: Im medizinischen und pharmazeutischen Fachjargon wird der Wurzelstock der Pestwurz als „Petasitis rhizoma“ bezeichnet.

Herkunft und Geschichte der Pestwurz

Gäbe es heute Aufzeichnungen über die Apotheken der frühesten Menschheitsgeschichte, wäre der Pestwurz ein komplettes Kapitel gewidmet. Im Gräberfeld Hallstatt beispielsweise zeigen Funde, dass die Kelten ihren Toten Pestwurz als Grabbeigabe mitgaben. Zu großem Ruhm kam die Pflanze jedoch bei lebenden Menschen, denn sie wurde gegen allerlei Beschwerden eingesetzt. So empfahl der bereits angesprochene griechische Arzt Pedanios Dioskurides, Pestwurzblätter fein zu zerreiben, um damit Geschwüre zu behandeln.

Hildegard von Bingen (1098 – 1178) nutzte ebenfalls Pestwurz bei Geschwüren – allerdings bezeichnete sie die Pflanze als „großer Huflattich“. Andere Heiler und Mediziner wurden auf die Pflanze aufmerksam und experimentierten. Dadurch stellte sich alsbald heraus, dass die Pestwurz ein wirksames Schmerzmittel ist.
Mit Ausbruch der Pest erreichte die Pflanze eine absolute Bedeutung. Kaum ein Arzt, der Sie nicht einsetzte. Doch um das 18. Jahrhundert herum war es vorbei mit der Heilpflanze. Sie wurde zwar hier und da noch in einigen Büchern der Kräuterheilkunde erwähnt, doch ihr hauptsächliches Dasein beschränkte sich jetzt darauf, eine winterblühende Topfpflanze zu sein.

Erst nach den Wirren des 2. Weltkrieges wurde das alte Wissen um die Pestwurz erneut hervorgezogen und plötzlich stand sie wieder im Fokus einiger Wissenschaftlern und Forschern.

Pflanzenbeschreibung

pestwurz pflanzen bestandteileMeist in Mittel- und Nordeuropa beheimatet. Sie wächst bevorzugt an feuchten Orten, etwa an einem Flussufer. Pestwurz erreicht eine Wuchshöhe je nach Standort und Art zwischen 0, 2 und 1 Meter, dabei bildet die Pflanze Blätter aus, die bis zu 60 Zentimeter breit werden können. Diese langstieligen Blätter sind von herzförmiger Gestalt – ähnlich Rhabarberblätter – und befinden sich an großen, saftigen Stängeln. Die Blüten erinnern an bizarre Kolben und wachsen vor den Blättern am Stängel. Sie sind eingeschlechtlich und meist „zweihäusig“. Das bedeutet, dass es männliche und weibliche Blütenköpfe gibt.
Botanisch betrachtet, gehört die Pestwurz zur Familie der Korbblütler, zur Ordnung der Asternartigen und zur Unterfamilie der Asteroideae.

Anbau und Pflege

Die Bepflanzung mit Pestwurz sollte ausschließlich dekorativen Zwecken dienen. Am besten eignet sie sich als Uferbepflanzung um einen Teich. Sie mag es sonnig bis halbschattig und ist ansonsten äußerst anspruchslos und robust.

Inhaltsstoffe

Neben ätherischen Ölen  sind Petasin, Isopetasin, Polyphenole, Alkaloide, Beta-Sitosterol, Schleimstoffe, Sesquiterpene und Pyrrolizidinalkalodie enthalten. Letztgenanntes wird bei der industriellen Aufbereitung herausgefiltert, da es leberschädigend wirkt.

Zu den wichtigsten Wirkstoffen zählen Petasin und Isopetasin, sie wirken krampflösend und schmerzstillend. Isopetasin hemmt zudem entzündliche Prozesse im Körper. Die ausgezeichnete Wirkung bezüglich Migräne resultiert aus den Sesquiterpene, die einerseits gefäßerweiternd sind und andererseits Einfluss auf das Gewebshormon Histamin nehmen – dem bekanntesten Auslöser der neurologischen Migräne-Erkrankung.

Auf einen Blick

Name: Pestwurz, botanischer Name Petasites hybridus, auch bekannt als: Großer Huflattich, gewöhnliche Pestwurz, gebräuchliche Pestwurz, Rote Pestwurz, weiße Pestwurz, Bach-Pestwurz
Vorkommen / Standort: Mittel- und Nordeuropa, hauptsächlich an Flussufern und in der Nähe von Bachläufen.
Bekannte Wirkstoffe / Inhaltsstoffe: Petasin, Isopetasin, Polyphenole, Alkaloide, Beta-Sitosterol, Schleimstoffe, Sesquiterpene
Heilwirkung: Krampflösend, schmerzstillend, entzündungshemmend, gefäßerweiternd.
Anwendung: Migräne, Spannungskopfschmerz, Heuschnupfen, Asthma, Entzündungen und Beschwerden der Harnwege, Magenkrämpfe, Darmbeschwerden.
Darreichungsformen: Kapselform und Tinktur, seltener als Extrakt in Gelform

Wirkung und Eigenschaften der Pestwurz

Bei Beschwerden, die mit Krämpfen einhergehen, wirken die krampflösenden Eigenschaften besonders gut. Die Kommission E des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte bewertete die Wirksamkeit von Pestwurz bei Steinleiden und Krämpfe in den ableitenden Harnwegen, zur Migränevorbeugung und bei Heuschnupfen.

Wissenschaftliche Studien

Studie bei Heuschnupfen:

https://www.researchgate.net/profile/Axel_Brattstroem/publication/242696720_Klinische_Studien_mit_dem_Pestwurz-Spezialextrakt_Ze_339/links/53ff43950cf236d97848bea4.pdf

Gesammelte deutschsprachige Publikationen:

http://www.petasites.eu/studien/deutsche-publikationen.html

Studie zur Migräneprophylaxe:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11410074

Anwendungsgebiete

Hauptsächlich innerlich eingenommen, kann aber auch äußerlich genutzt werden: Als Wundauflage oder zur unterstützenden Behandlung von Geschwüren können Zubereitungen den Heilungsprozess unterstützen. Allerdings gilt auch hier: Keinesfalls sollten selbst gesammelte Teile zum Einsatz kommen. Pestwurz ist eine Pflanze mit einer starken Wirkung, doch leider auch mit toxischen Stoffen. Diese müssen vor der Nutzung der Heilpflanze herausgefiltert werden.

Heute wird Pestwurz hauptsächlich gegen Migräne und Kopfschmerzen eingesetzt. Eigentlich sollten diese beiden Erkrankungen überhaupt nicht in einem Satz auftauchen, denn es handelt sich um zwei völlig verschiedene Beschwerdefelder. Dennoch hilft es sowohl bei Kopfschmerzen als auch bei Migräne. Zumindest bei den meisten Patienten.

 

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Oft wird angenommen, Migräne sei ein etwas stärkerer Kopfschmerz. Dem ist nicht so. Migräne geht in vielen Fällen mit Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Übelkeit bis hin zum Erbrechen einher. Ursache sind erweiterte Blutgefäße im Hirn beziehungsweise eine Entzündung der Hirnnerven. Es gibt zwei Migräne-Arten: Mit oder ohne Aura. Als Aura werden neurologische Symptome bezeichnet, die dem eigentlichen Migräneanfall vorausgehen. In den meisten Fällen zeigt sich die Aura als Sehstörung, es kommt zu einem Flimmern vor den Augen. Das Gesichtsfeld ist eingeschränkt und es kann sogar zu optischen Täuschungen kommen.

Kopfschmerzen hingegen sind durch eine Reizung der Hirnhaut, Schädeldecke oder der Blutgefäße gekennzeichnet. Während eine Kopfschmerztablette bei „normalen“ Kopfschmerzen hilft, übt sie bei einer Migräne keine Wirkung aus. Nur sogenannte „Triptane“ können einen Migräneschmerz abmildern oder zum Stillstand bringen.

Etlichen Migränepatienten werden zur Prophylaxe Betablocker verschrieben, doch die Nebenwirkungen bergen eine gewisse Gefahr für manche Patienten. Umso wichtiger ist eine pflanzliche Alternative und hier kommt Pestwurz ins Spiel. So reduziert eine regelmäßige Einnahme den eigentlichen Schmerz im Kopf – sowohl bei Migräne- als auch bei Kopfschmerzpatienten. Immerhin wirkt Pestwurz bei rund 50 Prozent aller Migräne-Patienten vorbeugend, indem die Heilpflanze die Anfallhäufigkeit und Schwere reduziert.

Bei Kopfschmerzen wirkt es prophylaktisch und in der akuten Phase. Vermutlich basiert diese Wirkung auf den krampflösenden Eigenschaften der Pflanze. Bei Schmerzen sind Verkrampfungen immer gegeben und so kann ein regelrechter Teufelskreis entstehen. Der Kopfschmerz wird beispielsweise von einem verkrampften Nacken ausgelöst, was wiederum zu weiteren Verspannungen und Verkrampfungen führt. Die alte Heilpflanze wirkt krampflösend beziehungsweise schmerzlindernd und kann so eine Ursache von Schmerzen ausschalten.

• Pestwurz gegen Migräne

Wird hauptsächlich zur Vorbeugung und Bekämpfung von Migräne angewandt. Die Wissenschaft ist sich noch nicht sicher, warum genau Pestwurz so vielen Migräne-Patienten hilft. Es wird vermutet, dass die gefäßerweiternde Wirkung des Inhaltsstoffes Petasin und der Einfluss auf das Gewbehormon Histamin eine Rolle spielt.

Pestwurz erreicht bei rund 50 Prozent aller Betroffenen eine deutliche Verbesserung der Migräneattacken-Häufigkeit. Da Pestwurz entkrampfend wirkt, profitieren insbesondere die Patienten, die an einem Spannungskopfschmerz leiden. Dieser resultiert meist aus einer Verspannung der Nackenmuskulatur.

• Pestwurz gegen Beschwerden der unteren Harnwege

Zu den weiteren Anwendungsgebieten zählen Nieren- und Blasenbeschwerden. Die entkrampfenden Eigenschaften sorgen für eine deutliche Schmerzlinderung. Entzündungen bilden sich nicht mehr weiter aus, das körpereigene Abwehrsystem kann effektiver eingreifen.

• Pestwurz gegen Magen-Darm-Koliken

Die entkrampfende Wirkung von Pestwurz übt auf einen gereizten Magen einen beruhigenden Einfluss aus. Bei Darmproblemen, die mit Schmerzen einhergehen, ist Pestwurz ebenfalls ein gutes Mittel.

• Pestwurz gegen Heuschnupfen

Bei unseren Schweizer Nachbarn ist Pestwurz ein offizielles Medikament gegen Heuschnupfen. In klinischen Studien zeigte sich gegenüber herkömmlicher Medikation die nahezu gleiche Wirksamkeit gegen Heuschnupfen.

Die Darreichungsformen

• Pestwurz Kapseln / Pestwurz Tabletten

Pestwurz ist als Tinktur oder in Kapselform erhältlich. Die lebertoxischen Pyrrolizidinalkaloide sind normalerweise in Pestwurz Kapseln nicht mehr enthalten. Die Dosierung richtet sich nach dem enthaltenen Wirkstoff, so werden bei einer Wirkstoffmenge von 50 mg Pestwurz Extrakt 3 x 1 Tablette pro Tag angeraten.
Bei Pestwurz Tabletten (Kapseln) ist es wichtig, dass unerwünschte Stoffe der Pflanze auch tatsächlich entfernt wurden!

• Pestwurzextrakt

Pestwurzextrakt ist unter anderem als Gel erhältlich. Gelegentlich taucht die englische Bezeichnung „Butterbur“ auf der Verkaufspackung auf, das liegt an den zumeist englischen Herstellern des Heilproduktes.

• Pestwurz Tropfen und Pestwurz Tinktur

Pestwurz Tropfen oder die Tinktur können auf einem Würfelzucker eingenommen werden – die Dosierung kann nicht pauschal angegeben werden, da es von dem enthaltenen Wirkstoff abhängt.

• Pestwurz Salbe

Pestwurz Salbe kann einfach selbst hergestellt werden, indem eine – nach Möglichkeit unpräparierte – Salbe genommen wird und mit Pestwurz Tinktur vermischt wird. Die Grundsalbe sollte einen Eignung für Wunden und Geschwüre haben.

• Pestwurztee

Es wird abgeraten, sich aus selbst gesammelten Pestwurz-Blättern beziehungsweise aus dem pulverisierten Wurzelstock einen Pestwurztee zuzubereiten. Lediglich das im Handel angebotene standardisierte Kräuterpulver kann als Pestwurz Medikament in Form von Tee bedenkenlos getrunken werden, sofern die unerwünschten Stoffe auch tatsächlich nicht mehr enthalten sind.

• Pestwurz mit Mariendistel

Zwei Heilpflanzen in einer Kapsel – Pestwurz und Mariendistel stehen in einer gesundheitsfördernden Verbindung zueinander. Mariendistel regt die Galle an, wirkt leberreinigend und entgiftend.

• Weiße Pestwurz und rote Pestwurz

Der Unterschied zwischen wildwachsendem weißem und rotem Pestwurz ist nicht unbedingt an der Farbe auszumachen. Rote Pestwurz kann der weißen Pestwurz sehr nahe kommen – farblich gesehen. Die Blätter zeigen den Unterschied deutlicher: Während die weiße Pestwurz eher spitze, zahnige Blätter hat, sind die der roten Pestwurz mehr rundlich.
Wildwachsende Pestwurz – oder die im eignen Garten – sind ungeeignet zum Verzehr, da die Giftstoffe voll enthalten sind.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie schon mehrfach angemerkt, darf das toxische Pyrrolizidinalkaloide keinesfalls mehr in dem Pestwurz Produkt enthalten sein. Die modernen Züchtungen sind mittlerweile soweit, dass die Pflanze wenig bis gar nichts von dem schädlichen Stoff enthält. In Einzelfällen kann es nach der Einnahme von Pestwurz Kapseln zu einem leichten Magendrücken kommen. In diesem Fall werden die Pestwurz Tabletten nach dem Essen eingenommen. Ansonsten sind dank der industriellen Verarbeitung in Präparaten keine Nebenwirkungen bekannt.

Erfahrungsberichte

rote pestwurz pflanzen

Es gibt Patienten – hauptsächlich mit Migräne oder Spannungskopfschmerzen – die ihre Anzahl an Schmerztagen pro Monat deutlich verringern konnten. Zudem zeigten die einzelnen Attacken nicht mehr diese starken Symptome. Allerdings beweisen die Erfahrungsberichte bezüglich Pestwurz auch, dass die Wirkung nicht sofort einsetzt, sondern in der Regel nach 6 bis 8 Wochen langsame Formen annimmt. Im Durchschnitt weisen die Erfahrungen nach, dass rund 50 Prozent aller Migräne-Patienten eine signifikante Verbesserung ihrer Beschwerden verspürten, während den anderen 50 Prozent das Erfolgserlebnis einer Erleichterung der Beschwerden versagt blieb.

Pestwurz kaufen – Bezugsquellen

 

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Pestwurz sollte nur als Markenprodukt gekauft werden. Zudem ist ein Kriterium, wie das Pestwurz Produkt deklariert ist. So werden beispielsweise homöopathische Pestwurzelpräparate angeboten, die nur sehr geringe Mengen Pestwurz enthalten. Diese „verdünnten“ Mischungen können keinesfalls den erhofften Erfolg – etwa bei Migräne – bringen.
Pestwurz ist ohne Rezept erhältlich, doch sollte auf eine gewisse „Marken-Affinität“ und Qualität geachtet werden. Der Beipackzettel gibt Aufschluss über eventuelle Zusätze oder weitere Stoffe, die in dem Medikament verarbeitet sind.

Bilder: cata CC BY-NC-ND 2.0 und Andrew Coombes CC BY-ND 2.0

 

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