Damiana – Turnera diffusa

In der Welt der Heilpflanzen sind einige Kräuter mit einer weitreichenden Bekanntheit ausgestattet, etwa die Kamille oder der Salbei. Dabei sind in anderen Kulturen einige Pflanzenarten heimisch, die den Sprung in die europäische Beliebtheitsliste noch nicht schafften – warum auch immer. Ein solches Beispiel ist Damiana. Eine ausgezeichnete Heilpflanze, die in Mexiko schon seit Urzeiten als immunanregend und vor allem als Potenzmittel große Beliebtheit erfährt.

 

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Dabei kann die außergewöhnliche, kleine Pflanze noch viel mehr als nur die Lust zu steigern und das Abwehrsystem anzukurbeln.

damiana Turnera diffusa

Damiana ist eine minzähnliche Pflanzenart, die der Gattung der Safranmalven angehört. Die Pflanze wird zur Bekämpfung verschiedener Erkrankungen eingesetzt und ist eines der beliebtesten Kräuter, um eine aphrodisierende Wirkung zu erzielen.

Als natürliches Potenzmittel hat Damiana gegenüber chemischen Potenzmitteln einen Vorteil: Es steigert nicht nur das Sexualhormon Testosteron, sondern greift positiv in den gesamten Stoffwechsel mit ein. Vermutlich resultiert die aphrodisierende Wirkung aus einer gesteigerten Durchblutung, doch wie bei den meisten Heilpflanzen werden die spezifischen Eigenschaften in Bezug auf die Potenzsteigerung oft individuell wahrgenommen.

Geschichte und Herkunft

Es wird vermutet, dass das Kraut vermutlich schon in prähistorischer Zeit im Reich der Mayas als Medizin sowie in Nordmexiko für Liebesrituale verwendet wurde. Beim Voodookult, wie dieser beispielsweise im südlichen Teil der USA praktiziert wird, wird das Gewächs als Liebeszauber verehrt. Die Darreichungsformen von Damiana sind sehr unterschiedlich. Über die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit bestehen verschiedene Theorien, die nur zum Teil sicher belegt sind. Seit dem 17. Jahrhundert wird das Heilkraut als „Damiana“ bezeichnet. Spanische Missionare entdeckten die Pflanze und leiteten die Bezeichnung von dem heiligen Damian – dem Schutzpatron der Apotheker – ab.

Vorkommen und Heimat

Das in der Botanik als „Turnera diffusa“ bezeichnete Gewächs gedeiht in tropischen Gebieten Amerikas. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südlichen Teil Nordamerikas bis nach Argentinien. Insbesondere in Mexiko ist Damiana ein beliebtes Heilkraut. Außerhalb Mexikos ist die Pflanzenart in Kalifornien und Texas vertreten. Weitere Schwerpunkte der Verbreitung sind die karibischen Inseln oder Baja California. Getrocknete Blätter des Gewächses sind auf Märkten in Mexiko sowie Guatemala käuflich zu erwerben. In den Vereinigten Staaten sowie Europa ist das Kraut als Heilpflanze relativ unbekannt. Aus dem Grund ist es recht schwierig, die zu den Safranmalven gehörige Pflanze in unseren Gefilden zu erhalten. Trotz seiner Pflegeleichtigkeit bevorzugt das Kraut trockene und felsige Standorte. Oft gedeiht das Gewächs in Höhenlagen von 500 bis 1.950 Metern auf Klippen, in Mischwäldern oder auf Kalkstein.

Merkmale und Beschreibung

damiana heilpflanzeDamiana ist ein kleiner Strauch mit vielen Zweigen, der eine Wuchshöhe von maximal zwei Metern erreicht. Andere Sträucher der Pflanzenart erzielen nur eine Wuchshöhe von 30 Zentimetern. Ein besonderes Kennzeichen ist die feine, flaumige Behaarung sämtlicher Pflanzenteile. Hinsichtlich der Spreitenform sowie der Größe unterscheiden sich einzelne Laubblätter der Pflanze deutlich voneinander. Die Vielfalt reicht von Lanzettenformen über spatelähnliche Gebilde bis hin zur Ei-Kontur. Ein Großteil der Laubblätter ist 1 bis 2 Zentimeter lang. Blattränder erscheinen gekerbt oder gesägt. Die Basis der Blätter ähnelt einem Keil. Die eingesenkten Blattrippen befinden sich auf der Oberseite der Blätter. In gehäufter Anordnung befinden sich die Blatthaare an den Rippen.

Ein besonderes Erkennungsmerkmal der zwittrigen Blüten ist ihr kurzer, beinahe aufsitzender Stil. An den fünfzähnigen Kelch schließen sich strahlend gelbe Kronblätter in Spatelform an. Die Größe dieser Kronblätter variiert zwischen 4 bis 8 Zentimetern, so dass die Kelchzähne deutlich überragt werden. Die Blütezeit beginnt und endet im Sommer. Die süßlich duftende Kapselfrucht weist einen Durchmesser zwischen 1,5 sowie 2 Millimetern auf und erinnert geschmacklich an eine Feige. Die einkammerige Kapselfrucht öffnet sich über drei Klappen. Die Blätter duften aromatisch und der Geschmack wird als erträglich eingestuft. Als therapeutische Bestandteile dient ausschließlich das oberirdische Kraut ohne Wurzel.

Anbau und Pflege

Das Kraut wird aus Samen oder Stecklingen gezogen. Bezüglich der Pflege ist Damiana relativ anspruchslos. Die Pflanze gedeiht auf verschiedenen Böden. Zudem bilden warme oder heiße klimatische Bedingungen gute Voraussetzungen für ein Gedeihen der Pflanze. Dennoch wächst Damiana bevorzugt in felsigen Gebieten.

Inhaltsstoffe & Wirkstoffe

Insbesondere in den Blättern sind zahlreiche Terpene enthalten. Dabei handelt es sich um sekundäre Inhaltsstoffe, die in natürlichen Organismen vorkommen. Terpene besitzen eine stark immunkräftige Eigenschaft und sind in der Pflanzenheilkunde ein wichtiges Element. Hinzu kommen Arbutin, Cineol, Cadinen, Damianin, Koffein, p-Cymol, Pinen, Tannin und Thymol an. In dem Kraut sind ebenfalls leicht flüchtige ätherische Öle enthalten. Die Kombination der Inhaltsstoffe scheint den positiven Einfluss auf die Gesundheit zu erklären.

Auf einen Blick
Name: Damiana, botanischer Name „Turnera diffusa “
Vorkommen/Standort: südliches Nordamerika bis Argentinien. Tropische Regionen.
Bekannte Wirkstoffe/Inhaltsstoffe: Terpene, Pinen, Koffein, ätherische Öle
Heilwirkung: aphrodisierend, immunstärkend.
Anwendung: sexuelle Unlust, Erschöpfung, nachlassende Leistungsbereitschaft
Darreichungsformen: Tee, Tinktur, als Tabakersatz zum Rauchen

Anwendungsgebiete / Verwendung

Damiana regt den Kreislauf an, aktiviert den Stoffwechsel lässt das Blut zirkulieren. Sämtliche Organe werden besser durchblutet, was die gesteigerte Libido und die erhöhte Leistungsfähigkeit zu erklären vermag. Obwohl es muskelentspannend wirkt, wird es sehr gerne als Mittel gegen Müdigkeit, Erschöpfung oder Überanstrengung empfohlen.
Traditionell wird das Kraut zudem bei Infektionserkrankungen eingesetzt, die das Atmungs- und Verdauungssystem betreffen. Bei Erkrankungen der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane erzielt Damiana ebenso seine Wirkung wie als Stärkungsmittel gegen geistige und physische Schwächesymptome. Dieses Anwendungsgebiet ist insbesondere in der Homöopathie und Phytotherapie von Bedeutung. In der Homöopathie wirkt die Pflanze diesen Krankheitsanzeichen entgegen:

• Stress
• nachlassende Leistungsfähigkeit
• geistige und körperliche Erschöpfungszustände
• Überarbeitung
• Regelstörungen
• sexuelle Schwäche

Wissenschaftliche Studien zur Wirkung

Die moderne Phytotherapie fokussiert sich auf die entspannende, stimmungsaufhellende und stärkende Wirkung des Krauts. Genaue Studien am Menschen wurden bis heute noch nicht vorgenommen. Allerdings liegen einige Tier- und Laborversuche zu der Pflanze vor.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19501274 und http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10227074

Wirkung von Damiana

Die Wirksamkeit des Krauts für einige Erkrankungen oder damit verbundene Symptome ist bereits erwiesen. Die Wirksamkeit der Pflanze für andere Krankheiten bzw. gesundheitlichen Probleme ist bis heute nicht belegt.

Klinische Studien, die zweifelsfreie Überzeugungsarbeit geleistet haben, liegen bis heute nicht vor. Dennoch bekräftigen Hinweise aus der medizinischen Erfahrungsheilkunde sowie der Anwendungstradition der Volksmedizin die Wirksamkeit von Damiana bei mehreren Krankheiten.

Traditionell ist die Wirkungskraft des Krauts als Aphrodisiakum belegt. Das Mittel soll effektiv Symptomen wie sexueller Schwäche, sexueller Lustlosigkeit oder Impotenz entgegenwirken. Im Gegenzug ist erwiesen, dass das Gewächs eine Verstärkung erotischer Gefühle begünstigt. Die Jahrzehnte lange Anwendungstradition in der Volksmedizin bescheinigt der Pflanze ebenfalls eine vorteilhafte Wirkung bei depressiven Verstimmungen, Stimmungsschwankungen sowie Niedergeschlagenheit. Treten vermehrt Stress, nervöse Beschwerden oder eine deutliche Nervosität auf, beeindruckt Damiana ebenfalls mit seiner Wirkung. Andere wichtige Anwendungsgebiete mit belegter Wirkung sind Schwäche, Müdigkeit, Schlafstörungen, seelische sowie physische Erschöpfungszustände, Überarbeitung und abnehmende Leistungsfähigkeit.

Zusätzlich wird dem Kraut eine heilende Wirkung von anderen Krankheiten und Symptomen nachgesagt. Bei Erkrankungen wie Asthma, Husten, Krampfhusten, Infektionskrankheiten wie Erkältungen oder Erkrankungen der Blutgefäße wird eine positive Wirkung von Damiana vermutet.

Eine Bekämpfung der Konzentrationsschwäche oder Förderung der Entwässerung soll das Gewächs auch wirkungsvoll begünstigen. Bei Verspannungen, Menstruationsbeschwerden, Regelstörungen und Bauchschmerzen vermuten einige Mediziner ebenfalls eine ertragreiche Wirkungsweise der Pflanze. Als traditionelles Heilmittel wird es beispielsweise in Mexiko als äußerst wertvoll betrachtet und von Medizinern demzufolge oft und reichlich zu Therapiezwecken verordnet.

Äußerliche Wirkung

Bisher ist nur ein äußerliches Anwendungsgebiet von Damiana bekannt, das sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt. In seiner Funktion als Aphrodisiakum wird dem Kraut eine verstärkende Wirkung auf die Hautsensibilität zugesprochen.

Darreichungsformen

damiana likörDie bekanntesten Konsumvarianten ist das Rauchen des Krautes oder als Tinktur bzw. als Schnaps.

Als Tinktur wird Damiana in sehr niedriger Dosierung gereicht. Das Produkt wird im Regelfall eine Woche lang täglich in gelöstem Wasser eingenommen. Hierfür werden fünf bis zehn Tropfen der Tinktur mit dem Wasser vermengt. Das Spektrum der Darreichungsform reicht weiterhin von Tabletten über Tees bis hin zum Extrakt. Wird Tee mit Damiana Kraut zubereitet, müssen 10 bis 15 Gramm des Gewächses mit einem Liter Wasser zubereitet werden. In der Vergangenheit wurde das Kraut geraucht. Ferner wird das Kraut als Likör getrunken.

Rezept Kräuterschnaps

40 Gramm getrocknetes Damiana-Kraut
40 Gramm Zwergpalmenfrüchte
4 Vanilleschoten – das Mark davon
2 Zimtstangen
etwas Macisblüte (Schale der Muskatnuss)
1 Prise Galgantwurzel
1,2 Liter hochwertiger Rum – am besten weißer Rum oder Wodka
Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren und das Behältnis an einem dunklen Ort abgedeckt 10 – 14 Tage durchziehen lassen. Immer wieder umrühren. Nach dieser Zeit kann der Schnaps mittels eines feinen Siebes oder per Kaffeefilter abgeseiht werden.

Nebenwirkungen

Von Damiana sind zwar bisher noch keine Nebenwirkungen bekannt, allerdings wurde die Langzeitanwendung bei regelmäßigem Konsum noch nicht ausreichend untersucht. Ein Blick auf diverse Erfahrungsberichte zeigt die Wirksamkeit der Heilpflanze – auch ohne aussagekräftige Studien. Viele Konsumenten sprechen von einer deutlich gesteigerten Leistungsfähigkeit. Weitere Erfahrungen zeugen von einer höheren Belastbarkeit und bei den Frauen gesellt sich noch die relative Beschwerdefreiheit während der Regel hinzu.

Was beachten beim Kaufen?

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Wie bei allen Heilpflanzen, sollte beim Kauf eine seriöse Herkunft geachtet werden. Damiana- Tee ist oft in Verbindung mit anderen Heilpflanzen erhältlich, etwa mit Holunderbeeren. Geht es um das Heilkraut an sich, darf der Blick auf die Zutatenliste nicht fehlen, so kann ausgeschlossen werden, dass die Heilpflanze mit anderen Kräutern oder Pflanzenbestandteilen gestreckt wird. Dank der globalen Vernetzung kann das Kraut in getrockneter Form direkt aus seinem Ursprungsland bezogen werden. Erhältlich ist es in Apotheken – auch online – sowie in Reformhäusern, Kräuterstuben oder speziellen Teegeschäften. Im lokalen Geschäft ist es vielleicht nicht unbedingt vorrätig, doch sicher kann es auf Wunsch bestellt werden.

Bilder: sophia la CC BY 2.0Leonora Enking CC BY-SA 2.0moccasinlanding CC BY-NC-ND 2.0

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