Superfood Camu Camu

Es ist erstaunlich, in den westlichen Industrieländern boomen zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, obwohl die Versorgung mit Obst und Gemüse überdimensional gesichert ist. Selbst exotische Obstsorten sind zu jeder Jahreszeit im Handel erhältlich. Angesichts der Tatsache, dass viele Menschen auf der Suche nach einer gesunden Lebensweise sind, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Früchte aus fernen Ländern hierzulande immer mehr den Markt erobern. Ein Beispiel dafür ist die „Superfrucht“ Camu Camu. Sie stammt ursprünglich aus dem westlichen Amazonasgebiet und insbesondere ihr hoher Vitamin-C-Gehalt verhalf der Frucht in der letzten Zeit zu einem Aufschwung in Sachen Beliebtheit.

 

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Immerhin übersteigt der Vitamin-C-Gehalt von camu camu den von Orangen um etwa das Vierzigfache, eine beeindruckende Attraktivität von hohem gesundheitlichen Wert.

 

Camu Camu – was ist das?

vitamin c reiche frucht camu camuCamu Camu ist ein Strauch aus der Familie der Myrtengewächse. Hauptsächlich findet man den weißblühenden Strauch in Peru. Während Botaniker vom „Myrciaria dubia“ sprechen, wird die Pflanze in Brasilien als „Caçari“ oder „Araçá de água“ bezeichnet. Erst im Jahr 1959 wurde die Pflanze klassifiziert und in Europa wird die ausgesprochen gesundheitsfördernde Wirkung meist als Pulver oder in Kapselform angeboten. Im Heimatland wird zudem Camu Camu Saft oder Extrakt angeboten, das ist hierzulande eher eine unübliche Darreichungsform.

• Herkunft und Geschichte von Camu Camu

Der Strauch gehört zu den Myrtengewächsen und ist somit Teil einer Pflanzenfamilie, die sich aus über 4600 Arten zusammensetzt. Hauptsächlich wachsen Myrtengewächse in den Tropen, in der australischen Region und in Süd- beziehungsweise Mittelamerika. Der Myrciaria dubia hat sein größtes Verbreitungsgebiet in der peruanischen Amazonasregion. Die wild wachsende Pflanze erhielt nach dem Bekanntwerden ihrer gesundheitsfördernden Wirkung relativ schnell die Bezeichnung als „Superfood“, was sie dem enormen Vitamingehalt der Früchte zu verdanken hat. Ihre Erforschung ist noch lange nicht abgeschlossen, doch was bisher über die südamerikanische Pflanzenart bekannt ist, überbietet unsere heimischen Früchte in Sachen „gesund“ um ein Vielfaches. So ist neben dem hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt, dass die Frucht etliche B-Vitamine, Eisen, Calzium, Kalium und sogenannte Antioxidantien enthält. Kein Wunder also, dass Camu Camu mit dem Namenszusatz „Superfood“ ausgestattet wurde!

• Die Merkmale des Strauches und seiner Frucht

camu camu pflanzeDer Strauch Myrciaria dubia wird zwischen drei und sechs Meter hoch. Seine Blütezeit mit den schönen, weißen Blüten liegt zwischen Juli und September und die Früchte werden zwischen Dezember und April gebildet. Pro Pflanze ergibt sich eine Ernte von etwa 12 Kilo. Die rot-orangenen Früchte werden ungefähr drei Zentimeter groß und sind von rundlicher Form. Sie erinnern ein wenig an zu klein geratene, etwas ältere Äpfel. Das Fruchtfleisch der Camu Camu Früchte ist weißlich-gelblich und wirkt glasig. Geschmacklich macht die Frucht nicht viel her, das Fruchtfleisch schmeckt leicht säuerlich, ähnlich einer Zitrone.

Aber da die Frucht hierzulande in Pulverform oder als Kapsel verzehrt wird, ist der Geschmack ohnehin nebensächlich. Nach der Ernte werden die Früchte unter der heißen, südamerikanischen Sonne getrocknet, gemahlen und verpackt. Einige Plantagen ernten die Beeren direkt in ein Gefriersystem. Nach der Schockfrostung werden die Früchte aufgetaut, danach maschinell abgeschält und nach der Verflüssigung per Sprühtrocknung zu Pulver verarbeitet.
Neben Europa ist Japan Hauptimporteur, vermutlich aufgrund der aphrodisierenden Wirkung.

• Der kultivierte Anbau

Mittlerweile wird der Strauch in Südamerika gezielt in Plantagen angebaut. Der Bedarf wuchs nach einigen Forschungsergebnissen so rasant an, dass wildwachsende Pflanzen nahezu „geplündert“ wurden, was das empfindliche ökologische Gleichgewicht erheblich störte. Der Raubbau an dem Strauch führte zu ernsten Bedrohungen einiger Tierarten, was wiederum die Verbreitung der Pflanze an sich hemmt. Das ist der hauptsächliche Grund dafür, warum Camu Camu ausschließlich von kultivierten Sträuchern gekauft werden sollte.

Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

Der hohe Vitamin-C-Gehalt der Camu Camu Beere lässt sich leicht vorstellen, denn rund drei Prozent des Frischgewichtes einer Beere entfallen auf dieses wichtige Vitamin. Das bedeutet, dass 100 Gramm der Frucht zwischen zwei und drei Gramm reines Vitamin C beinhaltet. Daneben finden sich die Vitamine B1, B2, B3 (Niacin) und das als Beta-Carotin bekannte Provitamin A in der Frucht.
Neben Eisen, Riboflavin, Phosphor finden sich in den Beeren Anthocyane (sekundäre Pflanzenstoffe). Diese sogenannten Bioflavonide gelten als guter Schutz der Zellen vor Entartung.
Die ebenfalls zu den sekundären Pflanzenstoffen zählende Betulinsäure greift positiv auf das körpereigenen Abwehrsystem ein.
Die Inhaltsstoffe wirken wohltuend und schützend auf den gesamten Organismus – wer kennt nicht das gesunde Zusammenspiel zwischen dem Immunsystem und Vitamin C. Cuma Cuma ist weltweit gesehen die einzige Frucht mit solch einem hohen Anteil des schützenden Vitamins.

Auf einen Blick

Name: Camu Camu, botanischer Name „Myrciaria dubia“
Vorkommen/Standort: westliche Amazonasregion, hauptsächlich Peru
Bekannte Wirkstoffe/Inhaltsstoffe: Vitamin C, Eisen, Kalium
Heilwirkung: Aufbau Immunsystem, allgemeine Steigerung Wohlbefinden
Anwendung: zur Prophylaxe, bei Erkältungskrankheiten, bei entzündlichen Prozessen
Darreichungsform: Kapseln, Pulver – sehr selten als Camu Camu Extrakt oder Saft

Wirkung und Eigenschaften

Viele Krankheiten beginnen schleichend. So greifen beispielsweise die sogenannten freien Radikalen die Zellen an, was vorerst völlig unbemerkt vonstatten geht. Je mehr Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden, umso größer der Schaden für das Organ. Diese Schädigung der Zellen kann dazu führen, dass sich die Zelle „entartet“ – ein bösartiger Tumor ist die Folge. Antioxidantien haben die Eigenschaft, diese freien Radikale abzufangen. Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei freien Radikalen um sauerstoffhaltige Moleküle, die auf der steten Suche nach einem Elektron sind. Sobald sie solch ein Elektron finden, nehmen sie es an sich, sie „rauben“ es. Dieser Vorgang wird als Oxidation bezeichnet. Da jenes Molekül, dem ein Elektron „entrissen“ wurde, nun ebenfalls nicht mehr vollständig ist, wird es auch zu einem freien Radikalen und sucht sich seinerseits ein Elektron, um wieder „ganz“ zu sein. Ein Teufelskreis, der von Antioxidantien unterbrochen werden kann. Diese Stoffe sind äußerst großzügig beim Verteilen der Elektronen. Jeder freie Radikale bekommt eins, ein aggressiver Raubzug wird somit unnötig. So baut sich – sehr vereinfacht ausgedrückt – ein Schutz vor den freien Radikalen auf. Vorausgesetzt, man nimmt genügend Antioxidantien zu sich.

Wissenschaftliche Studien über Camu Camu

Cuma Cuma hat noch mehr positive Eigenschaften. Es verbessert das allgemeine Wohlbefinden und wird von den Einwohnern Südamerikas als Aphrodisiakum genutzt.

Interessant ist, dass Wissenschaftler herausfanden, dass die Menge Vitamin C, die in den Früchten enthalten ist, eine entzündungshemmende Wirkung hatten – im Gegensatz zu der gleichen Dosis Vitamin-C-Tabletten. Das bedeutet im Resultat, dass in Cuma Cuma eine oder mehrere Substanzen enthalten sein müssen, die mit Vitamin C absolut perfekt harmonieren. Die Wissenschaft arbeitet mit Hochdruck, um der südamerikanischen Frucht die letzten geheimnisse zu entlocken.

Einige durchgeführte, wissenschaftliche Studien zu dieser Thematik:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22542553

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16302773

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18922386

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22542553

Anwendungsgebiete und Verwendung

Die Anwendung der orange-roten Beeren erfolgt innerlich, indem das Pulver beziehungsweise Kapseln eingenommen werden.

Camu Camu Pulver kann beispielsweise in den Smoothie oder Joghurt eingerührt werden. Auch im Müsli oder in einem Glas Wasser lässt sich die peruanische Frucht gut verwenden. Geschmacklich scheint es an eine Zitrone zu erinnern, obwohl die eigentliche Wirkung im Körper eher basisch ist. Zudem ist es deutlich magenfreundlicher als synthetisches Vitamin C.
Die bekannteste Rolle spielt Vitamin C bei dem Immunsystem. Wer kennt sie nicht, die guten Ratschläge, wenn sich eine Erkältung ankündigt? Von dem Verzehr über Orangen bis hin zur Zitrone dreht sich alles um die Zufuhr von Vitamin C. Das wichtige Vitamin wird allerdings noch für deutlich mehr Aufgaben im Körper benötigt:

• Es „sammelt“ sich in weißen Blutkörperchen und hilft somit bei der Vernichtung von schädlichen Keimen mit.
• Das Vitamin leistet einen erheblichen Beitrag zum Erhalt der Knorpel- und Gelenkfunktion.
• Die Blutgefäße werden ebenfalls von Vitamin C mitversorgt.
• Haut, Haare und Nägel profitieren im Besonderen von dem Vitamin, das den Kollagen-Stoffwechsel unterstützt.
• In Camu Camu ist Eisen in einer relativ hohen Konzentration vorhanden – doch der Körper benötigt Vitamin C, um es vernünftig aufzunehmen. Wie gut, dass in den Früchten genug davon enthalten ist.

Das sind nur einige Beispiele, welche Fähigkeiten der Allrounder Vitamin C hat. Die Früchte der Myrciaria dubia sind durch keine andere natürliche Pflanze in Bezug auf das wertvolle Vitamin zu toppen.

Darreichungsformen

Im hauptsächlichen Anbaugebiet am Amazonas wird Camu Camu als Saft aus geschälten Früchten produziert. Hierzulande finden eher Kapseln oder Pulver Verwendung. Einerseits werden für den Saft viele Früchte benötigt, um eine ansehnliche Menge Saft herzustellen, andererseits gehen auf diesem Wege viele Mineralstoffe verloren. Die meisten Plantagen ernten die Früchte und transportieren sie nach dem Trocknen in der Sonne zu einer Mühle, wo die Früchte fein zermahlen werden. Nach dem Abpacken – als Pulver oder Kapsel – kommt es als Importware nach Europa und somit auf den deutschen Markt.

• Dosierung

Als empfohlene Menge werden drei Gramm Camu Camu pro Tag angegeben. Das entspricht etwa der Menge eines gestrichenen Esslöffels. Am besten wird das Pulver über den Tag verteilt eingenommen, indem es in eine Speise eingerührt wird.
Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt, allerdings handelt es sich – trotz aller gesunden Eigenschaften – um ein Naturprodukt und kann daher durchaus allergen wirken.
Vitamin C selbst kann nicht überdosiert werden, da eine zu hohe Dosis kurzerhand ohne Folgen über die Nieren ausgeschieden wird. Ein Blick auf diverse Erfahrungsberichte zu Camu Camu gibt lediglich einen Hinweis, dass eine zu hohe Dosis zu einem leichten Durchfall führen könnte.

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Beim Kauf sollte tatsächlich darauf geachtet werden, dass der fruchtgebende Strauch Myrciaria dubia auf einer Plantage kultiviert wurde. Aus ökologischen Gründen ist der Kauf von wildwachsenden Produkten nicht empfehlenswert. Bestenfalls handelt es sich um Pulver beziehungsweise Kapseln, die mit einem Bio-Zertifikat belegen, dass der Anbau schadstoffarm und somit nährstoffreich gepflegt wird.
Farb- oder Konservierungsstoffe haben in Camu Camu nichts verloren, egal ob es sich um Pulver in Bio-Qualität oder Kapseln aus konventionellem Anbau handelt.

Quellen & Leseempfehlungen

http://europepmc.org/abstract/MED/21512298

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S030881460901351X

http://www.naturalnews.com/Report_Camu_Camu_1.html

http://www.superfood-camu-camu.org/

 

Bilder: Bettyreategui CC BY-SA 4.0LeRoc CC BY-SA 3.0

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